DPWV für das Jedermannkonto

Der Paritätische beschwert sich in einer Stellungnahme über nicht gewehrte Jedermannkonten. Es sei beschämend, dass Menschen mit Schulden oder niedrigem Einkommen das Konto gekündigt und ein Jedermannkonto verweigert werde. Aus diesem Grund fordert der Verband die Verbraucherschutzministerin Aigner und den Finanzminister Steinbrück dazu auf, hinsichtlich dieses Missstandes gesetzliche Regelungen zu treffen. Die Verbandsvorsitzende Heidi Merk betont, dass ein Girokonto kein Luxus sein dürfte, sondern, dass es ganz im Gegenteil zwingende Vorausetzung für die alltägliche Lebensführung sei. In vielen Bereichen ginge nichts ohne eine Girokonto. Hierzu würden die Miete, das Gehalt oder auch die Rechnung an den Telekommunikationsanbieter zählen. Seitens der Banken seien keine ernsthaften Bemühungen in Sachen Jedermannkonto erkennbar.

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