Vorsicht am Geldautomat: Zahl manipulierter Geräte nimmt zu
Wer am Bankautomaten Geld bezieht, muss die nötige Vorsicht walten lassen: In Hamburg befinden sich immer mehr manipulierte Automaten, die der Laie leider nicht erkennt, schreibt die „Hamburger Morgenpost“. Obwohl die Banken ihre Bemühungen, gegen die Gauner vorzugehen, deutlich verstärkt haben, sind die Geräten vor den raffinierten Methoden nicht gefeilt. In Hamburg nahm die Zahl der Gerätemanipulationen um elf auf 32 zu. In Niedersachsen war der Unterschied zum Vorjahr noch eklatanter: Während 2007 „nur“ 27 Geräte manipuliert wurden, waren es im vergangenen Jahr bereits 76.
Die Gauner, die laut „MOPO“ mit ihrem Vorgehen einen Schaden im zweistelligen Millionenbereich anrichten, gehen dabei äußerst raffiniert vor: Sie kleben eine täuschend echt aussehende Blende über den Geldausgabeschlitz. Der Kunde gibt ganz normal seine Geheimzahl ein, tippt den Geldbetrag ein und wähnt sich durch das Ertönen des üblichen Surren in einem ganz normalen Geldbezug. Nur das Geld kommt halt nicht raus.
Durch eine ausgeklügelte Methode schaffen es die Gauner, dass das Geld hinter der Blende hängen bleibt. Sobald der Kunde geldlos das Gerät verlässt, tauchen die Täter auf und packen das Geld ein. Die Kripo rät daher, den Tatort auf keinen Fall zu verlassen, sondern an Ort und Stelle die Polizei per Handy anzurufen und über den Vorfall zu informieren.
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