Banken beraten schlecht
Immer weniger Bankkunden haben Vertrauen in die Beratungsqualität ihrer Bank. Laut forsa Umfrage sind es nur noch lediglich 25 Prozent der Verbraucher, die auf den Rat ihrer Bank bei der Erstellung persönlicher Finanzpläne bauen. Grund genug, um die Beratung einzelner Banken zu testen.
Darum hat der Nachrichtensender n-tv letztens eine Studie in Auftrag gegeben, die vom Deutschen Institut für Service Qualität durchgeführt wurde. Es wurde überprüft, wie gut die Geldanlageberatung von Filialbanken wirklich ist. Besonderes Augenmerk wurde auf die Lösungskompetenz und die Bedarfsanalyse gelegt. Insgesamt bezog man sich auf sechs überregionale und neun regionale Banken in den Städten Berlin, Hamburg und München.
In verdeckt geführten Gesprächen wurde die Anlageberatung getestet. Hierbei zeigte sich, dass vor allem in den wichtigen Bereichen der Lösungskompetenz und Bedarfsanalyse Mangel auftraten. Allerdings sind genau diese Punkte besonders wichtig, damit dem Kunden ein passendes Angebot gemacht werden kann. Nur eine Bank bekam die Note sehr gut und zwei Banken ein gut. Die anderen Banken wurden mit einem befriedigend und ausreichend bewertet. Am besten waren die Berliner Sparkasse und die HypoVereinsbank.
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Man kann wirklich manchmal das Gefühl bekommen, es ginge den Bänkern nur um Abschlüsse. Möglichst schnell und verwirrend wird beraten, sodass man am Ende eventuell etwas abschließt, was man gar nicht versteht. Daher sollte man sich im Vorfeld unbedingt schon informieren udn Fragen aufschreiben.