Kritik an zu hohen Dispozinsen

Wenn ein Bankkunde sein Girokonto überzieht, dann berechnet ihm seine Bank Dispozinsen. Des ist der Fall, das es sich bei dem überzogenem Betrag im eine Art von Kredit handelt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband und die Stiftungen Warentest haben nun allerdings die Höhe der Dispozinsen bei vielen Banken kritisiert.

Es konnte festgestellt werden, dass den Bankkunden durch überzogene Forderungen ein Gesamtschaden in Höhe von 650 Millionen Euro entstanden ist. Diese Summe wurde berechnet anhand der Entwicklung des Leitzinses der Europäischen Zentralbank und der Überziehungszinsen bei Girokonten im Zeitraum von September 2008 bis Anfang 2010. innerhalb dieser Zeit in der Leitzins von 4,2 5 auf jetzt 1,00 Prozent gesunken. Hingegen sind die Dispozinsen in diesem Zeitraum lediglich von 11,98 auf 10,28 Prozent gesunken. Demnach könnten die untersuchten Kreditinstitute ihren Kapitalbedarf relativ kostengünstig decken, wovon die Kunden jedoch nicht in vollem Umfang profitieren konnten.

Insgesamt beträgt die Differenz zwischen Leit- und Dispozins 1,55 Prozent. Das ergibt einen Gesamtwert von 650 Millionen Euro.

Wer ein neues Girokonto eröffnen möchte, der sollte daher besonders die Höhe der Zinsen für den Dispo berücksichtigen.

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